Ist es wirklich schon so spät – Über das baldige Ende meiner Elternzeit

Es ist schon verrückt. Diesen Blog hab ich begonnen, um über meine Elternzeit zu schreiben. Und da guck ich auf den Kalender, es ist Anfang März, prinzipiell eine tolle Sache, weil der Frühling unaufhaltsam näher rückt. Und dann stell ich fest, dass ich 1. in diesem Jahr noch keinen Blogbeitrag geschrieben habe und 2. nur noch zwei Monate zeit habe um über meine Elternzeit zu schreiben.

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In die Elternzeit gestartet bin ich zwar nicht mit großen Plänen oder überzogenen Erwartungen, aber die ein oder andere Idee, wie ich meine freie Zeit gestalten wollte, hatte ich schon. Ein paar, mir weniger bekannte,  Stadtteile erkunden. Mein Zeichenzeug rausholen und die Bleistifte wieder spitzen. Die Kamera, die ich vor Jahren mal zu Weihnachten bekommen hatte, reaktivieren und mir das Fotografieren beibringen… und nicht zuletzt diesen Blog schreiben. Die Rechnung hab ich da wohl ohne mein Kind gemacht.

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Während wir die ersten, teils unerträglich heißen, 6 Monate unserer gemeinsamen Mutter-Tochter-Zeit im Volkspark um die Ecke, mit anderen Müttern und Babys, verbracht haben, stellt sich die zweite Hälfte der Elternzeit als sehr turbulent heraus. Greta hält mich auf trab und sich einfach mal ein halbes Stündchen rauszuziehen, um sich auf etwas zu konzentrieren, ist kaum möglich. Trotzdem möchte ich mir für die letzten zwei Monate noch ein paar kleine „Ziele“ setzen. Realistische natürlich, mittlerweile kenn ich meine Tochter ja ein bisschen.

  1. Eine Illustration oder ähnliches für Gretas Kinderzimmer
  2. Ein noch nicht näher definiertes Projekt aus Stoff, und wenn auch noch so klein
  3. Einen neuen Teil meiner Stadt entdecken
  4. Die Kamera auspacken und ein paar schöne Fotos meiner Tochter machen
  5. Diesen Blog mit neuen Ideen und Gedanken weiter bestücken

Das sind kleine und doch große Ziele, denn die kommenden zwei Monaten werden rasend schnell vorbei ziehen. Da mache ich mir keine Illusionen.

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Ich freue mich sehr auf die Rückkehr an meinen Arbeitsplatz, zu meinen Kollegen und den Aufgaben die mich erwarten. Erst neulich war ich im Büro um meinen Wiedereinstieg zu besprechen. Die Vorfreude ist jetzt noch Größer, aber auch das Bewusstsein, die verbleibende freie Zeit mit meiner kleinen Tochter zu genießen.


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